Ein Rückblick auf die Fernsehmesse Mipcom 2018 in Cannes
Formatentwicklung – Nicolas Kreutter konzipiert und pilotiert als Creative Concepter neue TV-, Webvideo- und Radioformate für Sender und Produzenten.
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Fernsehmesse Mipcom

mipcom

Fernsehmesse Mipcom

Am vergangenen Donnerstag ist die Mipcom in Cannes zu Ende gegangen. Auf der Filmrechtemesse  treffen sich alle wichtigen Hollywood-Studios, Fernsehkonzerne, Filmhändler und Produzenten. Die Mipcom gilt als das wichtigste Barometer für die Branche in Europa.

Als Formatentwickler ist die Fernsehmesse aus zwei Gründen interessant:

 

1. Man trifft auf deutsche Sendervertreter und Produktionskollegen und kommt mit ihnen sehr leicht ins Gespräch. Müsste man mit allen Termine in Deutschland vereinbaren, um über neue Formate zu sprechen, würde das ein Vielfaches mehr an Zeit und Geld kosten.

2. Der deutsche Fernsehmarkt hat sich schon immer vom internationalen Markt inspirieren lassen. Von der Vielzahl der Formate die auf der Mipcom angeboten werden, schaffen es natürlich nur die Wenigsten nach Deutschland und selbst diese, werden dann noch einmal stark verändert, bevor sie auf den Schirm kommen. Trotzdem ist die Mipcom eine Inspirationsquelle. Man bekommt ein Gefühl für den Zeitgeist weltweit und kann daraus möglicherweise auch Schlüsse für den heimischen Markt ziehen.

Auch wenn auf der Messe das von allen seit Jahren ersehnte „Big Thing“ wieder nicht dabei war, gibt es doch ein paar interessante Formate, die die Kollegen von DWDL zusammengestellt haben. Auch ich habe zwei Formate entdeckt, die ich mir sehr gut bei uns vorstellen kann, weil sie gerade einen Nerv treffen.

DWDL-Mipbringsel

Eines macht die Mipcom aber auch deutlich: Deutschland hat eine kreative und starke Produzenten- und Senderlandschaft. Auch wenn es nicht viele unserer Formate auf den internationalen Markt schaffen, schauen doch viele Länder auf Fernseh-Deutschland. Denn wir haben ein sehr kritisches Publikum und deshalb sind internationale Hits, erst richtige Hits, wenn sie es auch in Deutschland geschafft haben. Der Erfolg des Formats in Deutschland  wird dann als starkes Verkaufsargument von den Vertrieben genutzt. Nach dem Motto: If you can make it there, you’ll can make it anywhere… 😉

Und deshalb können wir stolz sein auf die vielen unterschiedlichen Formate und Sender, die den kritischen Zuschauern ein so umfangreiches Angebot bieten können. Und wenn ich mir dann anschaue, wie das Original von „Das perfekte Dinner“ in England aussieht, muss ich ganz klar sagen: Da können sich die Engländer von den VOX-Kollegen aber noch eine dicke Scheibe abschneiden!“

In diesem Sinne, freue ich mich auf viele neue Formate und Adpationen, die bald on air gehen.

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